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JEFF BECK

JEFF BECK LIVE 2018

Legendärer Gitarrist am 20. Juni im Münchner Circus Krone

Gitarristen-Legende mit aktuellem Album „Live At The Hollywood Bowl“ auf Tour

Seine letzte Deutschland-Tournee liegt drei Jahre zurück. Jetzt kehrt der inzwischen 73-Jährige für eine Show nach München zurück: am 20. Juni gastiert er im Circus Krone.

Tickets sind unter www.myticket.de sowie telefonisch unter 089 49009449 oder unter 01806 – 777 111 (20 Ct./Anruf – Mobilfunkpreise max. 60 Ct./Anruf) und bei den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Geoffey Arnold Beck gilt seit Mitte der sechziger Jahre als einer der besten und einflussreichsten Gitarristen der Welt. Mit 21 Jahren steigt der vorherige Sessionmusiker 1965 als Ersatz für Eric Clapton bei den Yardbirds (u.a. „Shapes Of Things“) ein. Nach einem kurzen Gastspiel zusammen mit dem späteren Led Zeppelin-Gitarristen Jimmy Page verlässt er 1966 die Band, um eine Solokarriere zu starten. Die B-Seite seiner ersten Single „Hi Ho Silver Lining“, das Instrumental „Beck’s Bolero“, ist bis heute sein Markenzeichen, er wird dabei u.a. von Jimmy Page, John Paul Jones (beide Led Zeppelin), Keith Moon (The Who) und Session-Keyboarder Nicky Hopkins unterstützt. Seine ersten beiden Alben mit der Jeff Beck Group, „Truth“ (1968) und „Beck-Ola“ (1969), auf denen u.a. Rod Stewart und Ronnie Wood spielen, gelten als Meilensteine des modernen Gitarrenrocks. Nach dem Auseinanderbrechen der zweiten Besetzung der JBG (Rod Stewart und Ronnie Wood wechseln vorher zu den Faces, letzterer dann 1975 zu den Rolling Stones) gründet er zusammen mit Carmine Appice (dr) und Tim Bogert (b) Beck, Bogert & Appice. Auch diese Supergroup-Konstellation erntet großartige Kritiken, löst sich aber Mitte der Siebziger auf. Gelegenheiten für Beck, bei Pink Floyd oder den Rolling Stones einzusteigen, nimmt dieser nicht wahr. Nach Kollaborationen mit Jan Hammer und Stevie Wonder veröffentlicht der Ausnahmemusiker in den folgenden Jahrzehnten in unregelmäßigen Abständen Solowerke, die seinen Ruf als innovative und kreative Kraft in der Schnittstelle zwischen Jazz, Rock und Blues weiter festigen.

Im Laufe der Jahre arbeitet er mit so unterschiedlichen Künstlern wie Rod Stewart, Mick Jagger, Tina Turner, Morrissey, Jon Bon Jovi, Malcolm McLaren, Kate Bush, Roger Waters, Donovan, Stevie Wonder, Les Paul, Zucchero, Cyndi Lauper, Brian May, Stanley Clarke, Screaming Lord Sutch und ZZ Top zusammen. Der Lohn sind insgesamt acht Grammy-Auszeichnungen und die zweimalige Aufnahme in die „Rock And Roll Hall Of Fame“ (mit den Yardbirds 1992 und 2009 als Solokünstler). In seiner mehr als fünf Dekaden umfassenden Karriere hat Beck mehrere Gitarristen-Generationen beeinflusst.

Beck spielt fast ausschließlich mit den Fingern und benutzt sehr selten ein Plektrum (nur für besonders schnelle Soli). „Bei einem Konzert Mitte der 70er Jahre ist mir das Plektrum aus der Hand gefallen, weil ich zu viel getrunken hatte – so viel zum Thema Alkohol und Musik. Jedenfalls habe ich das Plektrum nicht sofort wiedergefunden, und weil ich mir keine Blöße geben wollte, habe ich mit den Fingern weitergemacht. Die Hörer waren begeistert, und es hat sich gut angefühlt. Da habe ich mir gedacht: ‚Vergiss doch das Plektrum!‘ Dann habe ich mit Jan Hammer ein ganzes Album ohne Plektrum aufgenommen und bin dabeigeblieben.“

Ebenso charakteristisch für sein Spiel ist seit den 1990er Jahren das extensive Nutzen des Tremolo-Hebels sowie des Volumen- und des Klangreglers seiner Gitarre. Beck gilt als Exzentriker, ist aber nie durch Skandale aufgefallen. „Die meisten Gitarristen klingen fürchterlich, wenn sie besoffen sind. Das gilt auch für mich. Die Musik, die man betrunken aufführen kann, hat mich nie interessiert. Ich wollte mit präzisen Skalen und Rhythmuswechseln spielen.“ Zu Recht wählte ihn das renommierte US-Magazin „Rolling Stone“ deshalb 2011 auf Platz 5 der „100 besten Gitarristen aller Zeiten“. Jetzt kommt die Gitarren-Legende endlich wieder nach Deutschland – ein Pflichttermin für Gitarrenfans.

Es gilt das Jugendschutzgesetz: Kinder unter 6 Jahren haben keinen Zutritt zur Veranstaltung, Kinder zwischen 6 und (unter) 14 Jahren nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten. Ab einem Alter von 14 Jahren darf die Veranstaltung auch alleine ohne Erziehungsberechtigte besucht werden. Wir empfehlen in jedem Fall einen Altersnachweis mit zu führen.

Rollstuhlfahrer erhalten Tickets über den Circus Krone, Personen mit einem Schwerbehinderten-Ausweis mit Zusatzvermerk "B" erhalten gesonderte Karten über München Ticket sowie direkt beim Veranstalter:
089 - 4900 9449
tickets@globalconcerts.de

Tour: Shooter Promotions GmbH
Örtlicher Veranstalter: Global Concerts GmbH















Mi. 20.06.2018
JEFF BECK

Stadt

München

Veranstaltungsort

Circus Krone

Beginn

ab 20:00 Uhr